Philosophie

 Unser Arbeitsschwerpunkt ist Naturheilkunde in der Synthese mit der Schulmedizin, jeweils abhängig von der Krankheit, der Energie und Motivation des Patienten.

Bewusst hat sich unser Team zusammengefunden um mit unserer täglichen Arbeit im Kontrast zur üblichen, von der Ausbildung in den Krankenhäusern und Uni-Kliniken geprägten Akutmedizin, den modernen subjektiven Weg zur Gesundung oder Gesund-erhaltung im hausärztlichen Bereich zu gehen.

Nach langjähriger Arbeit im Krankenhaus liegt uns diese Unterscheidung zur jetzigen Tätigkeit sehr am Herzen: damals waren wir äußerst sinnvoll in der Sofortmedizin, in der objektiven - objektivierenden - forschenden - hierarchiesierenden, eben der "Schulmedizin" tätig.

Der Notfall diktiert das Handeln! (Hierarchie im Krankenhaus), da bleibt oft wenig oder keine Zeit mehr für wendige (notwendige) Ursachenforschungen oder Vorsorge-anstrengungen; eben auch nicht für eingehende Gespräche über das Warum oder Wozu!

Heute versuchen wir uns in alledem: Langzeitmedizin, Zeit zu Gesprächen, zu auf die Person zugeschnittenen Konzepten des Helfens und vielleicht des Heilens

( Prof. Dorcsi fragte: "Was ist das für ein Mensch", der vor uns sitzt).

Subjektive- oder die Ideen, das Wissen und die Gefühle des Patienten mit einbeziehender Medizin - auf Augenhöhe mit dem Patienten.

Subjektiv heißt auch selbstverantwortetes Handeln, im Gegensatz zur objektiven Medizin, die das Gros der Verantwortung an die Institution, die Gesellschaft, die Forschung - vielleicht den Ethikrat delegiert, eben wie ein Ding behandelt zu werden.

Über unserem offiziellen Praxisschild hängt nun ein Schild:

Änderungsagentur!

Denn alle die kommen, wollen daß etwas anders wird, z.B. daß die Schmerzen aufhören etc., aber

wer beim Jammern bleibt und nichts ändern will,

dem "hilft" dann nur die Pharmaindustrie "weiter"!

Wir versuchen den Handlungsspielraum wieder zu eröffnen, zurück zu geben oder zu erweitern:

Warum bin ich krank?  Was wil mir die Erkrankung sagen?

Dabei findet sich auch eine wichtige humanistische, gesellschaftliche Idee, die der Selbstbestimmung des Patienten oder der Menschen wieder.

Erinnerlich steht das im klaren Widerspruch zur Bevormundung in unserer Geschichte.

Für die Taten damals übernahm kaum einer die Verantwortung, da  ja alles so "objektiv" war.

Ganz sicher sind wir uns darin, dass es immer eine klinische, durch die Not auch hierarchisch geprägte Medizin geben muss. Notfälle brauchen schnelles, vorgedachtes, objektives Handeln.

Eine humane, gute Gesundheitspolitik sollte natürlich diese Not,

wo-irgend-geht, minimieren, wegen der damit verbundenen Leiden und Kosten.

Vorsorge ist auf lange Sicht
menschlicher und preiswerter
als Heilen!

Sicherlich ist Forschung im klinischen Bereich spektakulärer und lukrativer für den einzelnen Wissenschaftler und/oder das Unternehmen.

Für die Gesundheit der Menschen brauchen wir endlich eine deutlich größere Gewichtung in Lehre und unabhängiger Forschung.

Das ausdrücklich auch und besonders für dem ambulanten, langzeit- oder subjektiven (vorsorgenden und wiederherstellenden) Bereich!

Alle, alle Universtäten müssen endlich gut ausgestattete Lehrstühle für Allgemeinmedizin einrichten.

Dort sollte die Fächer Vorsorgemedizin, Ernährungsmedizin, Psychosomatik, Systemische Familienmedizin, Umweltmedizin, Traitionelle- Westliche und Chinesisch Medizin, Palliativmedizin, Sozialmedizin, Physiotherapie und Energiemedizin vertreten sein. Nur eine gute Ausbildung macht den Beruf des/der Hausärzte/innen wieder interessant! 

Zur Zeit tobt aus "Kostengründen" ein Kampf zwischen Medizinethik und Medizinökonomie oder bequeme Politiker entziehen sich über Bürokratie der Verantwortung und stülpen die leeren Kassen dem chronisch kranken Patienten über.

Durchsetzen sollte sich, daß

Hausärzte für die Gesundheit und Fachärzte für Krankheiten,

der zu ihnen kommenden Menschen zuständig sind?

Das wäre eine kostensparende Aufgaben - Teilung im kranken "Gesundheitssystems"; denn die vielen oft isoliert und doppelt angebotenen Verfahren machen das System teuer und unbezahlbar.

Die hausärztliche Medizin hat sich über die "moderne" Physik bei der langzeit Betreuung der Patienten  in den letzten Jahrzenten unbeachtet von der verwalteten Medizin erheblich weiter entwickelt.

Hilfreich sind Mess- und Therapiesysteme geworden, die ein anderes Verständniss von Kinetik und Dynamik der biologisch, chemisch, physikalisch und physiologischen Abläufe im lebendigen Organismus erfordern.

Bisher angewandten  und von der konventionellen Medizin genutze Erklärungen nach den naturwissenschaftlichen Newton´schen  Regeln bleiben dabei zurück.

Der berechtigt immer wieder geforderten Einheit von Körper, Seele und Geist versucht die Traditionelle Medizin über den Begriff Ganzheitsmedizin gerecht zu werden (Das Ganze ist mehr wie die Summe seiner Teile).

Sinnvoller könnte es sein den vermeidlichen Gegensatz zwischen Schul-    Konventioneller Medizin und der Komplementär- oder Alternativmedizin, nach Dr.med. Arno Heinen (Internist,Physiker und Mathematiker) beide zur Integrativen Medizin zu verknüpfen und damit die Schwerpunkte Struktur -  Morphologie als Medizin des Körpers und Emotion - Funktion als beherrschend für Geist und Seele zu sehen

Für mutige Politik gibt es gute Argumente unter

www.sfv.de

(Die Gesundheitskosten von den Schultern der immer weniger werdenden Arbeitenden zu nehmen und wieder breiter und gerechter (mit ca. 15 Cent pro kW ) auf alle die Strom beziehen zu verteilen!!! - Energiesteuer, Arbeitsplätze und Sozialabgaben).